Was ist Künstliche Intelligenz und was kann sie für die Molkereiindustrie tun?

Künstliche Intelligenz (KI), oder im Englischen Artificial Intelligence (AI), gehört zu den Begriffen, die immer wieder als ganz große Zukunftstechnologien durch die Medien geistern.

„Unendliche Möglichkeiten“ werden uns da versprochen, „AI wird die Welt verändern“ – was heißt das konkret?
Unsere neue Lösung gibt darauf jetzt eine Antwort und macht die Möglichkeiten von KI in der Molkereiindustrie sichtbar. Und tatsächlich: Riesige Einsparungen sind möglich. 

Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz?

So magisch wie der Name klingt, ist Künstliche Intelligenz gar nicht. Im Kern handelt es sich um mathematische Berechnung. Modelle werden mit großen Datenmengen gefüttern, die sie dann analysieren. Dabei wird nicht wie bei früheren eine einzelne, vordefinierte Frage beantwortet, stattdessen ist das Modell auf der Suche nach Zusammenhängen, die bisher unaufgedeckt sind.
Die KI „lernt“ quasi mit den Daten aus der Vergangenheit. Je mehr Daten sie bekommen, desto besser versteht sie die Zusammenhänge.
So werden Vorhersagen möglich: Zeigt man einer KI verschiedene Bilder von Katzen, kann sie auch zukünftig Bilder von Katzen erkennen – ohne überhaupt wissen zu müssen, was eine Katze ist.
KI kann Millionen Texte analysieren und so Übersetzungen erstellen, die viel besser sind als klassische Wort für Wort-Übersetzungen, weil der Algorithmus gelernt hat, was einen guten Text ausmacht.

Ähnlich ist es bei Netflix: Der Algorithmus kennt das Verhalten von Million Nutzer:innen, analysiert es und stellt fest: Leute die ein ähnliches Sehverhalten haben wie wir, mögen auch zukünftig ähnliche Serien.

Wenn es um die Berechnung von Unternehmensprozesse geht, ist von „Operations Research“ die Rede. Auch diese Disziplin profitiert maßgeblich von Künstlicher Intelligenz.

Was bedeutet das für Milch? 

Das gilt auch für die Molkereibranche. Wie bei jeder industriellen Produktion von Lebensmitteln gibt es Unvorhersehbarkeiten. Die Milchproduktion schwankt, die Natur lässt sich nicht perfekt planen. Die Einflussfaktoren sind vielfältig, Einige sind bekannt – andere nicht.

Gleichzeitig schwankt auch die Nachfrage nach verschiedenen Milchprodukten abhängig von verschiedensten Faktoren. Wetter, bestimmte Trends, Werbung, Skandale.
So entstehen unnötige Kosten und – was in vielerlei Hinsicht noch schlimmer ist – unnötige Verschwendung von Lebensmitteln.

Ein KI-Modell kann nun die Daten einer Molkerei analysieren und so Vorhersagen für die Zukunft treffen. Hersteller erhalten so Hinweise darauf, welche Produkte sie zu einem bestimmten Zeitraum produzieren sollen, um die besten Margen zu erzielen.

Das ist auch gut für Beziehungen zu Händlern: Der Hersteller kann viel besser bedarfsorientiert produzieren.

Je mehr Daten für die Analyse vorliegen, desto besser. Auch aus diesem Grund tun Unternehmen gut daran, immer wieder Digitalisierungsprozesse anzustoßen. Dabei können und sollten auch die zuliefernden Höfe einbezogen werden.

YoY® hat die ersten einsatzbereiten Modelle am Markt.

Tatsächlich ist unsere Lösung nun marktreif. Aufbauend auf der der Plattform für transparente Lieferketten, erobern wir nun auch den Bereich KI. Unter anderem als Partner der Schwarzwaldmilch GmbH haben wir eine große Expertise im Bereich Daten von Molkereien erworben.

Diese neuen KI-Lösungen sind der nächste logische Schritt in einem digitalisierten Unternehmen, sie folgen auf die transparente Lieferkette.
Damit ist auch klar, dass transparente Lieferketten kein Selbstzweck sind und nicht nur dazu dienen, extern die Bedürfnisse der Verbraucher zu befriedigen oder intern eine bessere Übersicht zu haben. Eine digitalisierte Lieferkette ist die Basis für den zukünftigen Unternehmenserfolg, der mit KI möglich ist.

Die KI-Modelle sind trainiert und einsatzbereit und werden schon bald bei den ersten Molkereien Ergebnisse liefern.


Omniturm Frankfurt

Nach einem etwas anderen und doch sehr ereignisreichen Jahr 2020 hat das YoY® Team mit dem Jahreswechsel ein neues Kapitel aufgeschlagen und das alte Office im ruhigen Frankfurter Westend aufgegeben. Aufgrund des starken Wachstums in den vergangenen Jahren war man in den alten Räumlichkeiten an die Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Im neuen Omniturm erwartet die Mitarbeiter ein Arbeitsumfeld, das mehr ist als nur ein Büro. Neben dedizierten Offices zum fokussierten Arbeiten gibt es dort ebenso Bereiche zur Zusammenarbeit und zum Austausch. Der Standort, gelegen an der einzigen Kreuzung in ganz Europa, die von gleich vier Hochhäusern umgeben ist, bietet ein großartiges Umfeld, insbesondere für die vielen jungen Mitarbeiter, die dort alles finden werden, wonach sie suchen.

„Unser tolles Team kann jetzt endlich in dem Umfeld arbeiten, das es verdient. Da wir uns aufgrund der Pandemie jedoch aktuell noch etwas einschränken müssen, freuen wir uns umso mehr darauf, ganz bald auch unsere Kunden und Geschäftspartner hier empfangen zu können, sowohl zu produktiven Meetings in modernen Konferenzräumen, als auch auf ein entspanntes Feierabend-Bier bei spektakulärer Aussicht“, sagt Maximilian Moog.  

Zukünftig lautet unsere Geschäftsadresse also:

OMNITURM

Große Gallusstraße 16-18

60312 Frankfurt am Main